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~Ausgabe 39~
Totentanz im Riss
Der Herr der Unterwelt, Popowisch Sauberisch, hat alle Untoten und solche, die untot wirken, zu einem gemütlichem Beisammensein eingeladen. Es erschienen Geister, Golems, Knochenskelette, Zombies und Nekromanten. Es spielte die Band „Angst“ bunte Melodien mit geistreichen Texten. Bei den wilderen Stücken kam es immer wieder zu Zwischenfällen, da einige Zombies zu wild mit den maroden Armen umherwedelten, was dazu führte, das sie abrissen und umherflogen. Daraus entstand dann das lustige Spiel „Lieber Arm dran, als Arm ab" oder „Welcher Arm paßt zu mir“.
Zu einem bedauerlichen Zwischenfall kam es, als eine verliebte Zombiedame ein Auge auf einen Fleischgolem warf. Dieser dachte, es handelt sich um einen Snack und aß das Auge kurzerhand auf. Auch die Speisetafel ließ keine Wünsche offen: kandierte Menschenohren, saure Mienen, Zwergenbart in Blutwein gesotten und als besonderen Leckerbissen gab es flambierten Eiskobold an einer Kranichsoße mit Crawlaugenkompott. Alles in allem war dieser Totentanz ein gelungenes Fest, welches alles andere als tot war.
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